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Fachinformation
Dieses Projekt der Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg ist ausgerichtet
auf die Digitalisierung, Sicherung und Nutzbarmachung historischer AV-Materialien.
Laut Projektbeschreibung wird eine "Entwicklung von Standards angestrebt,
die einen vereinfachten Arbeitsablauf für die Bewahrung und Erschließung
von audiovisuellem Material festlegen". Dabei findet eine intensive
"Zusammenarbeit mit Archiven, Lizenzinhabern, technischen Dienstleistern,
Forschungseinrichtungen und Vertriebspartnern" statt. Ein informatives
"Verzeichnis von Filmbeständen für Berlin und Brandenburg"
wird zum kostenlosen Download bereitgestellt.
Das Fachinformationssystem Kultur (FIS Kultur) wurde als überregionale
Informationseinrichtung im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften
gegründet und fördert projektbezogen den Einsatz von Informationswissenschaft
und -praxis im Kulturbereich. Zu den Projektpartnern gehören die
Arbeitsgemeinschaft der Kunst-
und Museumsbibliotheken (AKMB) und der Bundesverband der Bibliotheken
und Museen für darstellende Künste e.V.
Zwei Datenbanken führen zu Literatur, Sammlungen und Forschungssstellen
im Kulturbereich. Die bisher angelegten Sachgebiete Theater, Film, Hörfunk
und Fernsehen können von den Nutzern auch durch Einträge zu
anderen Kunst- und Kultursparten erweitert werden.
Die Adressdatenbank beinhaltet 300 Einträge zu Archiven, Museen
und Bibliotheken sowie Sammlungen, Informationsvermittlungsstellen, Datenbankbetreibern
und Bildungs- bzw. Forschungseinrichtungen. Die Nachweise von Beständen
und Arbeitsgebieten erschließen Quellen vorwiegend in speziellen
Einrichtungen und machen Expertenwissen verfügbar.
In der Literaturdatenbank sind etwa 1.000 Hinweise auf Einführungen
und Handbücher, Lexika und Wörterbücher sowie Bibliographien
zu finden. Neben der Einfachen Suchoption ist auch eine Erweiterte Suche
mit verschiedenen Retrievaloptionen zu finden; hier besteht neben einer
Volltextsuche in der Adressdatenbank die gezielte Suche nach Art der Einrichtung
oder Funktion der Einrichtung.
Der private Webkatalog Film Bibliography enthält eine Linkliste,
bibliographische Informationen zu Personen und Begriffen der Filmwissenschaft
mit einem Schlagwort-Register, zu filmwissenschaftlichen (Neu-)Veröffentlichungen,
sowie eine nach Stichworten sortierte Literatur-Liste, ansonsten stehen
keine Retrieval-Möglichkeiten zur Verfügung.
film-college ist ein Projekt von Skorpius Enterprises SLU und bietet
umfangreiche Informationen zu: Festivals, Filmkritik, Rezensionen, Filmschule,
Filmgeschichte, Ausbildung, Vorbereitungen zum Dreh, Drehbuch, Regie,
Camera Acting, Filmbild, Kamera, Filmlicht, Filmton, Production Design, Filmmontage, Animation,
Fernsehen, Dokumentarfilm und Filmtheorie.
Hier gibt es eine Kooperation verschiedener Foren der Websites F.LM -
Texte zum Film, Jump-Cut, :Ikonen:, Medialog und Screenshot mit umfangreichen
Diskussionsmöglichkeiten zum Thema Film.
Diese nicht-kommerzielle Website beinhalt Informationen zu Filmkunst,
Programmkino und Arthouse.
"The Film-Philosophy website is an internet portal, with a regularly
updated, digested, and edited collection of the best links to new writings,
journals, organisations, and conferences, as well as a large resource
of researched links. The site receives over 5000 unique visitors every
month, and is the recipient of an award from the Encyclopedia
Britannica, who have rated it one of the most valuable and reliable
film sites on the internet." (Film-Philosophy)
Das seit Anfang 2005 bestehende Projekt filmportal.de wurde vom Deutschen
Filminstitut (DIF) e.V. in Zusammenarbeit mit CineGraph
- Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V. aufgebaut; es
wird von den anderen Mitgliedern des deutschen Kinematheksverbundes und
den Verbänden der Filmwirtschaft unterstützt. Die Ausbauphase
des Projektes dauert bis Januar 2007.
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem deutschen Kinofilm; das Archiv
bietet (nach eigenen Angaben) Informationen zu 46.000 deutschen Kinofilmen,
von diesen werden 3.000 mit Inhaltsangaben, Kritiken, Fotos oder Plakaten
vorgestellt. Darüber hinaus sind in diesem Online-Angebot (nach eigenen
Angaben) derzeit 111.000 Namen des deutschen Films vertreten, zu 650 Filmschaffenden
sind Biografien vorhanden. Zielgruppe für den Online Fachinformationsführer
sind neben den wissenschaftlich am Thema Film Interessierten auch die
"ganz normalen Kinogänger". Über die reinen Daten
und Fakten hinaus können aktuelle und historische Entwicklungen des
deutschen Kinofilms verfolgt werden.
Neben der Einfachen Suchoption ist auch eine Erweiterte Suche mit vielen
Retrievaloptionen zu finden; hier besteht neben einer Volltextsuche die
gezielte Suche nach Filmtiteln, Personen, Rollennamen, Daten sowie nach
Wörtern innerhalb der Inhaltsangaben. Zudem sind eine "Profi
Suche Film" und eine "Profi Suche Personen", die neben
der feldspezifischen Suche auch den Einsatz von Boole'schen Operatoren
anbieten, vorhanden. Außerdem bestehen hier mehrere Möglichkeiten,
die Treffer einzugrenzen: über Begriffe aus dem Filmtitel, über
Stichworte aus Textbeiträgen bzw. den filmographischen Angaben sowie
über die Kategorien Name, Geschlecht, Geburts- oder Sterbeort von
den jeweils Mitwirkenden.
Mit diesen Funktionen lassen sich auch komplexere Suchoperationen im
Datenbestand durchführen.
Die Sortierung der Treffer erfolgt jeweils alphabetisch nach dem Vorzugstitel,
unter Nichtberücksichtigung von Artikeln. Über die Eingabefenster
rechts können die zu suchenden Filmtitel chronologisch eingegrenzt
werden, wahlweise nach Produktionsjahr, Uraufführungsdatum, Prüfdatum
oder Drehzeit. Die Titel- und Personeneinträge in der Datenbank sind
über die Funktion "Literatur" in der jeweiligen Ergebnisanzeige
mit einer Option zu einer weiteren Suche im Verbundkatalog
Film (VK Film) des KOBV
verknüpft.
Diese übersichtlich gestaltete Website versteht sich als "Informationsplattform
über Film, Filmliteratur und Filmleute", sie bietet viele Informationen
rund um Film und Kino:
- Pressespiegel zu aktuellen Filmen der Woche,
- Zusammenstellung von Filmliteratur auf dem deutschen Buchmarkt,
- Zusammenstellung von DVDs zu klassischen deutschen und internationalen
Filmen,
- Biographien zu nationalen und internationalen Stars und Filmleuten vor
und hinter der Kamera,
- Hinweise auf Filmklassiker im deutschen Fernsehen und
- Möglichkeiten der Recherche im eigenen Archiv; zudem steht eine
Einfache Suche zur Verfügung.
Diese private (nicht-kommerzielle) Website bietet neben verschiedenen
Filmkritiken und einer Linksammlung übersichtliche filmwissenschaftliche
Abhandlungen die z.T. mit Literaturhinweisen ergänzt werden; die
hier behandelten Themen sind u.a. Propagandafilm, Chronik des Films, Regisseure
(wie z.B. Godard) und Schauspieler (wie z.B. Stan Laurel und Oliver Hardy).
Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) ist im Frühjahr
2000 als ein eingetragener Verein mit Sitz in Köln gegründet
worden. Es versteht sich als Vermittler zwischen Kino und Publikum sowie
als Schnittstelle zwischen Filmbranche und Bildungsbereich. Das IKF entwickelt
Projekte zur Film- und Medienbildung, z.B. »Lernort Kino«,
»Kino gegen Gewalt«, »Kino für Toleranz«
oder »Ins Kino zum Nachbarn«. Das IKF erstellt Film-Hefte
als pädagogisches Begleitmaterial zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht
sowie zur Anregung von Gesprächen und Diskussionen (Inhalt, Problemstellung,
Filmsprache, Diskussionsanregungen und Fragen sowie methodische Hinweise).
Die Film-Hefte stehen als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung
Diese Website bietet (laut Selbstdarstellung) "Kritiken zu kommenden,
laufenden und gewesenen Filmen. Ausführliches, Kommentierendes, Kürzestes,
Unqualifiziertes, Kontroverses, Ignorierbares, Wahnsinniges, belehrend,
polemisch, unwiderstehlich, schmerzhaft für alle, aber nicht
für jeden" und einiges anderes aus dem kulturellen Leben. Zudem
gibt es hier ein ausführliches Special zu dem Werk der Coen-Brüder.
Ziele des Netzwerks Mediatheken sind laut Selbstdarstellung die dezentral-vernetzte
Sicherung, Bewahrung, Erschließung und Bereitstellung audiovisueller
Quellen und Materialien als bedeutendes Kulturgut für die interessierte
Öffentlichkeit, im Speziellen für Erziehung, Unterricht, Wissenschaft,
Forschung, Lehre und Kunst. Das Netzwerk nutzt und verknüpft kulturell-wissenschaftliche
Angebote und Dienstleistungen von Archiven, Bibliotheken, Dokumentationsstellen,
Museen und Forschungseinrichtungen an unterschiedlichen Orten.
Unter dem Menupunkt Datenbanken befindet sich eine Zusammenstellung aller
Online-Datenbanken der Partnerinstitutionen des Netzwerkes Mediatheken,
in denen audiovisuelle Medien und medienspezifische Literatur recherchiert
werden können.
Die alphabetische Schlagwortliste A - Z führt thematische, genre-spezifische
und geografische Sammlungsschwerpunkte der Partnerinstitutionen des Netzwerkes
Mediatheken auf. Die Linksammlung verweist auf weitere Online-Ressourcen
zum Thema Medien.
Dieses Internetangebot der Universitätsbibliothek
Braunschweig bezeichnet sich als Portal und dient offenbar als Orientierungshilfe
für Nutzer der UB, da auch ein Link zur Lesesaalsystematik an prominenter
Stelle der Internetseite steht.
Die Ressource bietet nicht mehr als eine geordnete Linksammlung und Links
zu Neuerscheinungen (der UB) und Literaturempfehlungen. Die Ergebnislisten
zu den jeweiligen Links sind in ihrem Umfang sehr unterschiedlich und
zum Teil sehr unübersichtlich; es stehen keine weiteren Retrieval-Möglichkeiten
zur Verfügung.
Anfang Januar 2009 wurde die Virtuelle
Fachbibliothek medien buehne film online gestellt. "Die Virtuelle
Fachbibliothek medien buehne film ist ein fächerübergreifendes
Informationsportal und Rechercheinstrument für die Fachgebiete Kommunikations-
und Medienwissenschaft / Publizistik, Theaterwissenschaft sowie Filmwissenschaft.
Neben den konventionellen Beständen der Bibliotheken erfasst das
Online-Angebot digitale Ressourcen wie Internetquellen, deren Inhalte
sowohl nach wissenschaftlichen Relevanz- und Qualitätskriterien als
auch nach bibliothekarischen Standards erschlossen werden. Wissenschaftler,
Studierende und Interessierte können so parallel in Datenquellen
verschiedener Art und Herkunft recherchieren und erhalten vom bibliografischen
Nachweis bis zum Zugang zum Volltext alle Informationen aus einer Hand."
(Quelle: Projektbeschreibung
Virtuelle Fachbibliothek medien buehne film)
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